Neuzugang in meiner Instrumentenfamilie – Das Therapiemonochord
- Gabriela Maria

- 16. Feb.
- 3 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 19. Feb.
In meiner Instrumenten-Familie gab es Zuwachs. Ich habe neu ein Therapiemonochord – ein Körpermonochord – und ich freue mich sehr, dass ich es heute vorstellen darf.
Seit etwa drei Wochen bin ich nun mit ihm unterwegs. Unterwegs sein heisst in diesem Fall vor allem: stimmen. Immer wieder stimmen. Hinhören. Nachspüren. Nachjustieren – bis die neue Stimmung wirklich hält. Aktuell habe ich es auf 432 Hz gestimmt. Warum? dazu später mehr. Gleichzeitig bin ich am Kennenlernen dieses Instruments. Ich lerne, wie ich es spielen kann, damit es frei und harmonisch schwingt und der Klang sich ganz entfalten kann. Ich lerne, wie ich die Saiten so in Bewegung bringe, dass Obertöne entstehen dürfen. Bereits früher hatte ich ein grosses Konzertmonochord, dass mich vor Jahren schon wieder verlassen hat. Es ist nicht das erste Mal dass ich ein Monochord bespiele, doch jedes Instrument ist anders und will anders gespielt werden.
Es ist ein gemeinsames Einspielen – Schritt für Schritt.
In diesem Video bekommst du einen kleinen Einblick in diesen Kennenlernprozess.Es zeigt mich beim Ausprobieren, Stimmen und Spielen des Monochords – und auch meinen Hund, der einfach dabei ist, zuhört und dabei sichtbar entspannt.
Für mich zeigt das sehr schön, was Klang auch jenseits von Worten kann.
Körperresonanz und Klangerfahrung
Das Therapiemonochord gehört zur Familie der Körperklanginstrumente.Das heisst: Das Instrument wird direkt auf den Körper aufgelegt – zum Beispiel auf Bauch oder Rücken – und der Klang wird nicht nur gehört, sondern auch direkt über den Körper wahrgenommen.
Die Schwingungen gehen durch Gewebe, Flüssigkeiten und Knochen. Der Körper wird selber zum Resonanzraum.
Das Monochord wirkt aber nicht nur über direkten Körperkontakt. Auch im Raum getragen erreichen dich die Schwingungen – zum Beispiel während eines Klangabends.
Und gleichzeitig entsteht im Einzelsetting etwas ganz Eigenes: Wenn das Instrument direkt auf dem Körper liegt, werden die Vibrationen unmittelbar spürbar. Die Obertöne werden nicht nur gehört – sie werden körperlich erfahrbar.
Es ist schwer, das wirklich zu beschreiben. Es ist eine Erfahrung die erlebt werden muss.
Klangstruktur und Saitenaufbau
Mein Therapiemonochord hat mehrere Saiten in verschiedenen Oktavlagen eines Grundtons.Zusätzlich gibt es zwei Saiten in Quintstimmung.
Ein Grundton in D wird von vielen Menschen als angenehm zugänglich erlebt, da er für viele Stimmen in einer natürlichen Lage liegt.In Verbindung mit der Quinte A entsteht ein stabiler, gleichzeitig offener Klangraum, der oft als tragend und weit wahrgenommen wird.
Die Quinte wirkt für viele Menschen sehr ordnend und harmonisierend.Sie kann gleichzeitig beruhigen und beleben – gerade wenn der Klang direkt in den Körper geht.
Wenn alle Saiten zusammen klingen, entsteht ein obertonreicher, fliessender Klang.
Instrument und Bauform
Länge: 66 cm
Breite: 24 cm
Höhe: 6 cm
30 Saiten (nicht wie ich im Video sage 34 :-))
Grundstimmung: D in mehreren Oktavlagen
Zusätzlich: 2 Quint-Saiten in A
Aktuell gestimmt auf: 432 Hz
Der Boden ist leicht nach innen gewölbt – dadurch schmiegt sich das Instrument gut an den Körper.
Durch die kompakte Bauform kann ich es auch gut mitnehmen und mobil einsetzen.
Stimmung und Frequenzwahl
Ich habe mein Therapiemonochord auf 432 Hz gestimmt.
Für mich klingt 432 Hz weicher, runder und körpernäher. Der Klang fliesst mehr – und der Körper darf einfacher mitschwingen.
In meiner Arbeit ist für mich entscheidend, wie sich Klang im Körper anfühlt. Diese Stimmung unterstützt für mich genau diesen Raum von Tiefe, Weite und innerem Ankommen.
Erste Studien und Erfahrungsuntersuchungen weisen darauf hin, dass Monochordklänge sowie Musik in 432 Hz das psychische und körperliche Wohlbefinden unterstützen können.
Wahrnehmung und mögliche Wirkungen
Viele Menschen erleben beim Spielen oder Bespielt-Werden:
ruhigere und tiefere Atmung
mehr Körperwahrnehmung
Lösung von Spannungen
inneres „Sortieren“, ohne viel denken zu müssen
Manchmal zeigen sich auch neue Gefühle, Gedanken oder Körperempfindungen, die vorher nicht so bewusst waren.
Die folgende Audio Datei gibt einen Eindruck, des Klanges:

Einladung
Wenn du dieses Instrument oder Klangräume mit mir erleben möchtest, bist du herzlich willkommen – an einem Klangabend, in einem Einzelsetting oder in einem Sacred Sounds Klangkonzert zu einem besonderen Anlass.
Nächste Möglichkeit: Samstag, 21. Februar 2026 16.30 Uhr Klangabend in Grüningen
Herzlich Gabriela Maria










Kommentare