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Die Rauhnächte - Einleitung

  • Autorenbild: Gabriela Maria
    Gabriela Maria
  • 20. Dez. 2025
  • 4 Min. Lesezeit

Die Rauhnächte sind seit Jahrhunderten ein geheimnisvoller Zeitraum zwischen den Jahren, der in vielen Kulturen Europas besondere Beachtung fand. In alten Überlieferungen – von den Kelten bis hinein in den Alpenraum der Schweiz – galten diese Nächte als Schwellenzeit, in der die Schleier zwischen den Welten gelichtet sind. Träume, Zeichen und innere Bilder wirken besonders kraftvoll, und es entsteht ein Raum für Rückschau, Reinigung und Neuausrichtung.

Auch in der Schweiz finden sich Bräuche wie das Räuchern von Haus und Hof, das Deuten von Träumen oder das stille Rückziehen in die Wärme des Hauses, um Schutz und Segen für das kommende Jahr einzuladen. Diese Rituale verbinden uns mit der alten Weisheit der Kelten, die das Jahresrad als zyklischen Rhythmus von Licht und Dunkelheit verstanden.

Heute bieten die Rauhnächte die Möglichkeit, bewusst innezuhalten und zu reflektieren. Wir können entscheiden, wohin wir unsere Energie lenken: in Angst, Ärger oder Trennung – oder in Liebe, Vertrauen und Herzbewusstsein. Liebe kann auch Nein sagen, doch stets aus Klarheit und Wahrheit, nicht aus Reaktion.


Die schamanische Lehrerin Sandra Ingerman betont:

„Wir sind Schöpfer und Schöpferinnen unseres Lebens. In jedem Augenblick können wir entscheiden, ob wir aus Angst oder aus Liebe handeln.“„Indem wir unsere Schwingung erhöhen, verändern wir nicht nur unser eigenes Leben, sondern strahlen auch Heilung in die Welt hinaus.“


Und auch Sandra Weber, eine weitere meiner spirituellen Lehrerinnen, hebt diese Qualität der Rauhnächte hervor:

„Diese Zeit hat große Kraft, sie liegt sozusagen außerhalb unserer ‘normalen Zeit’. … Wir alle können diese Zeit besonders gut nutzen, um unsere Altlasten ganz zu verabschieden und unsere Visionen für die Zukunft kraftvoll ins Leben zu rufen. … Die Rauhnächte sind Portaltage, d.h. die Schleier zwischen den Welten sind dünner … wir tun uns sehr viel leichter als sonst, hier in Verbindung und Kontakt mit unserem Höheren Selbst, unserer Seelenfamilie, unseren lichten Helfern … zu treten.“


Vera Griebert-Schröder fasst den Gedanken ebenfalls treffend zusammen:

„Die Rauhnächte sind eine Einladung, innezuhalten, Rückschau zu halten und sich bewusst für das neue Jahr auszurichten.“


So öffnen uns die Rauhnächte einen Raum für Schwingungserhöhung, bewusste Entscheidungen und Herzbewusstsein. Jede Nacht kann eine bewusste Entscheidung sein: Welche Energie wähle ich – Liebe oder Angst? Welche Realität will ich nähren? In dieser Blogserie lade ich dich ein, zwölf Nächte bewusst zu erleben – jede mit einer Thematik, Reflexionsfragen, innerem Geschenk und Meditation – damit wir gemeinsam ins neue Jahr schreiten in höherer Schwingung und wahrer Herzensverbindung.


Mein persönlicher Weg durch die Rauhnächte

Seit einigen Jahren gehe ich die Rauhnächte selber ganz bewusst durch – nicht jedes Jahr gleich, manchmal mit Ausnahmen, manchmal tiefer, manchmal ruhiger. Doch jedes Mal ist es eine kraftvolle, erkenntnisreiche Zeit. Ich durfte und darf immer wieder lernen, mir diese Zeit wirklich zu nehmen. Denn gerade in unserer modernen Welt ist die Vorweihnachtszeit oft eine Phase des Stresses: alles muss noch abgeschlossen werden, beruflich wie privat; viele Menschen sind psychisch ausgelaugt; von allen Seiten will noch jemand etwas.

Gerade deshalb braucht es eine bewusste Entscheidung für Abgrenzung und Ruhe, um in diesen Portaltagen überhaupt zu sich selber finden zu können. In der Stille beginnt die Wahrnehmung zu erwachen – für das Innere, die Träume, die Zeichen und die feinen Impulse der geistigen Welt.

Wenn die Schleier gelüftet sind, ist es wichtiger denn je, achtsam, präsent und energetisch geschützt zu sein. Denn die Dimensionstore stehen offen, und das, wofür wir uns entscheiden – ob Liebe, Angst, Ärger oder Frieden – manifestiert sich in dieser Zeit besonders schnell.

Darum ist diese Zeit auch eine Einladung, immer wieder innezuhalten und zu fragen: Wie würde die Liebe entscheiden?

Liebe darf Grenzen setzen. Liebe darf Nein sagen. Aber sie tut es klar, wahrhaftig und mit offenem Herzen. In den Rauhnächten können wir uns immer wieder neu ausrichten: auf das Licht, auf die Wahrheit in uns, auf Heilung und auf eine höhere Schwingung.

Und genau diese Erfahrungen, Erkenntnisse und Werkzeuge möchte ich mit dir teilen – weil sie mir selbst seit Jahren dienen und weil ich spüre, dass sie gerade jetzt für viele Menschen wertvoll sind.

 

 

Wie ich durch die zwölf Nächte gehe – und warum ich am 21. Dezember beginne

Es gibt viele Überlieferungen darüber, wann die Rauhnächte beginnen – je nach Region und Tradition.

Für mich beginnt dieser heilige Zeitraum jedoch klar am 21. Dezember.Das hat einen einfachen Grund: Mit der Wintersonnenwende öffnet sich für mich das energetische Feld der Portaltage. An diesem Tag verändert sich etwas Grundlegendes im Licht, in der Schwingung und in der inneren Wahrnehmung. Die Schleier werden dünner, der Zugang zur inneren Führung klarer, und es ist, als würde sich eine Tür öffnen.

Darum starte ich meine persönliche Rauhnachts-Reise bewusst am 21. Dezember, nicht erst am 24. Dezember. Ich empfinde die Tage ab der Sonnenwende als den natürlichen Beginn des Übergangs in die Zwischenzeit.

Ich führe dich somit durch zwölf Nächte, beginnend am 21. Dezember bis zum 2. Januar – jede Nacht mit ihrer eigenen Thematik, Reflexionsfragen, einem inneren Geschenk und einer Meditation.Die Zuordnung der Nächte zu den Monaten gestaltet sich dann wie folgt:


Die 12 Nächte und ihre zugeordneten Monate

  1. 21./22. Dezember – 1. Nacht → Januar

  2. 22./23. Dezember – 2. Nacht → Februar

  3. 23./24. Dezember – 3. Nacht → März

  4. 24./25. Dezember – 4. Nacht → April

  5. 25./26. Dezember – 5. Nacht → Mai

  6. 26./27. Dezember – 6. Nacht → Juni

  7. 27./28. Dezember – 7. Nacht → Juli

  8. 28./29. Dezember – 8. Nacht → August

  9. 29./30. Dezember – 9. Nacht → September

  10. 30./31. Dezember – 10. Nacht → Oktober

  11. 31.12./1. Januar – 11. Nacht → November

  12. 1./2. Januar – 12. Nacht → Dezember


So beginnt unsere Reise mit der Rückkehr des Lichtes, am Tag der Sonnenwende, und führt uns durch die zwölf Portaltage bis hinein ins neue Jahr.


Am Sonntag, 21. Dezember werde ich beginnen täglich zu der entsprechenden Rauhnacht einen Post zu veröffentlichen. Dieser wird dir jeweils ab 11.00 Uhr zur Verfügung stehen und dich durch die jeweilige Nacht führen und dir Hinweise und Möglichkeiten aufzeigen, wie du die Rauhnacht begehen kannst.


Ich freue mich wenn du mit dabei bist und es dir die Impulse liefert, welche dir zum jetzigen Zeitpunkt nützlich und dienlich sind auf deinem Weg und in deinem Prozess.


herzlichst

Gabriela Maria

 

 
 
 

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aktualisiert 1.1.2026 ©soulwork.ch/Gabriela Maria

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