12. Rauhnacht – 1./2. Januar: Integration, Vertrauen & Dezember-Energie
- Gabriela Maria

- 1. Jan.
- 3 Min. Lesezeit

Lass uns also durch diese zwölfte Rauhnacht gehen
Gerne leite ich dich an und gebe dir Möglichkeiten, wie du sanft abschliessen, integrieren und vertrauensvoll loslassen kannst.
Diese Nacht ist kein Anfang mehr und kein Ende – sie ist Ganzwerdung.
Was du dazu brauchst
Einen ruhigen, geschützten Ort, an dem du ungestört bist
Eine Kerze oder Lichtquelle, die für dein gelebtes Jahr, deinen Weg und dein Vertrauen steht
Stift und Papier oder Tagebuch, um letzte Erkenntnisse festzuhalten
Optional: Orakel- oder Tarotkarten, Heilsteine oder Symbole, um Impulse für den Dezember zu erhalten
Deine Absicht: Halte inne und formuliere für dich, dass du bereit bist, all das Erlebte zu integrieren, loszulassen und dich dem Fluss des Lebens anzuvertrauen
Alles darf so geschehen, wie es für dich stimmig ist.
Diese Nacht verlangt nichts von dir – sie lädt dich ein, zu sein.

Die Zeitqualität dieser Nacht
Die zwölfte Rauhnacht trägt eine stille, weite und verbindende Energie.
Alles, was in den vergangenen Nächten berührt, erkannt, gelöst und genährt wurde, darf nun zusammenfinden.
Diese Nacht ist wie ein Atemzug zwischen den Zyklen.
Nicht mehr nach innen ziehen – nicht mehr nach aussen wirken.
Ein Innehalten im Dazwischen.
Die Zeitqualität lädt dich ein, dem Leben zu vertrauen, ohne es kontrollieren zu wollen.
Lass dich, wenn es für dich stimmig ist, von einem leisen Klang in deine Mitte bringen – nicht um etwas zu tun, sondern um zu sein.
Empfehlung: Nimm den Klang als Anker, um immer wieder zu dir zurückzukehren, wenn deine Gedanken abschweifen. So kannst du zu Beginn jedes Rauhnacht-Rituals ganz bei dir ankommen, den Geist zur Ruhe bringen und die Gedanken ziehen lassen – ohne ihnen zu folgen.
Bedeutung der 12. Rauhnacht
Die zwölfte Rauhnacht steht für Integration, Hingabe und Vertrauen.
Sie ist dem Monat Dezember zugeordnet – einer Zeit des Rückblicks, der Einkehr und der stillen Weisheit.
Themen dieser Rauhnacht sind:
Alles annehmen, was war
Erkenntnisse integrieren
Kontrolle loslassen
Vertrauen in den eigenen Weg
Nimm dir Zeit und stelle dir folgende Fragen – du kannst sie dir auch aufschreiben:
Was habe ich über mich gelernt – durch alle Rauhnächte hindurch?
Welche Qualitäten begleiten mich nun still und selbstverständlich?
Wo darf ich aufhören, zu suchen oder zu optimieren?
Wie fühlt sich Vertrauen in meinem Körper an?
Impulse und Reflexion
Du kannst noch tiefer gehen und dich fragen:
Was darf einfach so sein, wie es ist?
Wo darf ich mich dem Leben anvertrauen, statt es zu lenken?
Was fühlt sich jetzt rund, vollständig oder ruhig an?
Beispiele
Du erkennst, dass nicht jede Frage eine Antwort braucht. Manche lösen sich, wenn man sie loslässt.
Vielleicht spürst du, dass du nicht mehr kämpfen musst – weil dein Weg bereits unter dir liegt.
Notiere dir auch hier alles, was sich zeigt – besonders das, was sich weit, ruhig oder selbstverständlich anfühlt.
Orakel für die 12. Rauhnacht
Ein Orakel oder eine Karte kann dir Hinweise für den Monat Dezember geben – oft nicht als klare Anweisung, sondern als Haltung.
So gehst du vor
Schaffe dir einen ruhigen Raum
Zünde eine Kerze an und atme einige Male ruhig ein und aus
Formuliere deine Absicht:
„Ich öffne mich für Impulse und Botschaften für den Monat Dezember.“
Ziehe eine Karte aus deinem Kartenset
Nimm wahr, was sie in dir auslöst
Schreibe alles auf
Beispiele
Eine Kreis- oder Weltenkarte kann Ganzheit und Abschluss symbolisieren
Eine Vertrauens- oder Sternkarte kann Hingabe und Führung anzeigen
Eine Leere- oder Lichtkarte kann Frieden, Weite oder Sein bedeuten
Das Orakel spiegelt dir, wie du dem Jahr begegnen darfst, wenn es sich wieder schliesst.
Meditation für die 12. Rauhnacht
Ziel: Integration, Vertrauen, Loslassen in den Fluss des Lebens
Ablauf – ganz in deinem Tempo
Setze dich bequem hin, schliesse die Augen
Atme bewusst in dein Herz ein und aus
Dein Atem wird weich, ruhig, mühelos
Verbinde dich mit Mutter Erde
Spüre ihre Beständigkeit, ihre Ruhe, ihr Wissen
Lasse dieses Gefühl von Getragen-Sein in dein Herz fliessen
Verbinde dich über dein Scheitelchakra mit dem Licht des Quellbewusstseins
Nun bist du geerdet, gehimmelt und vollkommen in dir zentriert
Stelle dir vor, du stehst in einem weiten Raum
Kein Anfang, kein Ende
Alles ist da – und nichts fehlt
Lass die Bilder der vergangenen Rauhnächte sanft auftauchen
Ohne sie zu bewerten
Ohne sie festzuhalten
Spüre, wie sich alles in dir sammelt
Wie ein stilles Wissen
Eine innere Gewissheit
Frage dich nicht mehr – vertraue
Bleibe einige Atemzüge einfach in diesem Raum
Beende die Meditation mit Dankbarkeit –
für deinen Weg,
für deine Bereitschaft,
für dein Sein.
mögen wir die Essenz dieser Rauhnächte integrieren und in jedem Moment vertrauen, dass wir unseren Seelenweg gehen.
Herzlich Gabriela Maria




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