11. Rauhnacht – 31. Dezember: Stille, Rückzug & November-Energie
- Gabriela Maria

- 31. Dez. 2025
- 3 Min. Lesezeit

Lass uns also durch diese elfte Rauhnacht gehen.
Gerne leite ich dich an und gebe dir Möglichkeiten, wie du einfach einsteigen kannst.
Was du dazu brauchst
Einen ruhigen, geschützten Ort, an dem du ungestört bist
Eine Kerze oder kleine Lichtquelle, die dein inneres Licht in der Dunkelheit symbolisiert
Stift und Papier oder Tagebuch, um Gedanken, Gefühle oder Eingebungen festzuhalten
Optional: Orakel- oder Tarotkarten, Heilsteine oder Symbole, um Impulse für den November zu erhalten
Deine Absicht: Halte inne und formuliere für dich, dass du bereit bist, dich auf diese Portaltage einzulassen, auf die Botschaften der Rauhnacht und die Impulse für das neue Jahr
Alles darf so geschehen, wie es für dich stimmig ist – du musst nichts „richtig“ machen.
Es geht um Bewusstheit, innere Verbindung und die Öffnung für Impulse.

Die Zeitqualität dieser Nacht
Die elfte Rauhnacht trägt eine sehr stille, dichte und tief nach innen gerichtete Energie.
Sie liegt am Übergang vom alten ins neue Jahr – eine Schwelle, die nicht laut begangen werden will, sondern achtsam.
Diese Nacht erinnert an den inneren Winter:
Rückzug, Einkehr, Reduktion auf das Wesentliche.
Nicht, um zu verschwinden – sondern um Kraft zu sammeln.
Die Zeitqualität lädt dich ein, nicht mehr zu tun, sondern mehr zu sein.
Lass dich, wenn es für dich stimmig ist, von einem leisen Klang in deine Mitte bringen – nicht um etwas zu tun, sondern um zu sein.
Empfehlung: Nimm den Klang als Anker, um immer wieder zu dir zurückzukehren, wenn deine Gedanken abschweifen. So kannst du zu Beginn jedes Rauhnacht-Rituals ganz bei dir ankommen, den Geist zur Ruhe bringen und die Gedanken ziehen lassen – ohne ihnen zu folgen.
Bedeutung der 11. Rauhnacht
Die elfte Rauhnacht steht für Stille, Rückzug, Innenschau und Weisheit.
Sie ist dem Monat November zugeordnet – einer Zeit, in der sich vieles zurückzieht, sich verlangsamt und nach innen richtet.
Themen dieser Rauhnacht sind:
Rückzug ohne Schuldgefühl
Stille als Kraftquelle
Akzeptanz des Nicht-Wissens
Innere Weisheit jenseits von Aktivität
Nimm dir Zeit und stelle dir folgende Fragen – du kannst sie dir auch aufschreiben:
Wo brauche ich mehr Rückzug und weniger Reaktion?
Wo darf ich langsamer werden – ohne Angst, etwas zu verpassen?
Was zeigt sich mir, wenn ich nichts tue?
Wie möchte ich im November mit Stille und Rückzug umgehen?
Diese Rauhnacht lädt dich ein, die Stille nicht zu füllen, sondern ihr zu vertrauen.
Impulse und Reflexion
Du kannst noch tiefer gehen und dich fragen:
Wo lenke ich mich ab, anstatt wirklich zu fühlen?
Welche Antworten tauchen auf, wenn ich aufhöre zu suchen?
Wie fühlt sich Leere in mir an – bedrohlich oder nährend?
Beispiele
Du merkst, dass du oft beschäftigt bleibst, um unangenehme Gefühle nicht zu spüren. Diese Nacht lädt dich ein, nichts zu überdecken.
Vielleicht erkennst du, dass du Pausen bisher als Schwäche betrachtet hast. Diese Rauhnacht zeigt dir: Rückzug ist Weisheit.
Notiere dir alles, was sich zeigt – auch das, was leise oder wortlos ist.
Orakel für die 11. Rauhnacht
Ein Orakel oder eine Karte kann dir Hinweise für den Monat November geben.
So gehst du vor
Wenn du nicht bereits an einem ruhigen Ort bist, schaffe dir jetzt einen geschützten Raum
Zünde eine Kerze an und atme einige Male tief ein und aus
Formuliere deine Absicht:
„Ich öffne mich für Impulse und Botschaften für den Monat November.“
Ziehe eine Karte aus deinem Kartenset (Tarot, Archetypen-, Schatten- oder Weisheitskarten)
Beobachte, welche Gedanken, Gefühle oder Bilder auftauchen
Schreibe alles auf
Beispiele
Eine Einsiedler- oder Nachtkarte kann Rückzug, innere Führung und Weisheit symbolisieren
Eine Nebel- oder Schleierkarte kann Nicht-Wissen und Vertrauen anzeigen
Eine Höhlen- oder Winterkarte kann Schutz, Sammlung und Tiefe bedeuten
Das Orakel zeigt dir, wo Stille im November zu deiner Kraft wird.
Meditation für die 11. Rauhnacht
Ziel: In die Stille sinken, innere Weisheit spüren, November-Energie empfangen
Ablauf – ganz in deinem Tempo
Setze dich bequem hin, schliesse die Augen
Atme bewusst in dein Herz ein und aus
Dein Atem wird langsamer, tiefer, ruhiger
Verbinde dich mit Mutter Erde
Spüre ihre stille, tragende Präsenz
Lasse dieses Gefühl von Sicherheit in dein Herz fliessen
Verbinde dich über dein Scheitelchakra mit dem Licht des Quellbewusstseins
Nun bist du geerdet, gehimmelt und im Herzen zentriert
Stelle dir vor, du sitzt an einem stillen Ort
Vielleicht in einer Höhle, im Wald oder in der Dunkelheit der Nacht
Erlaube der Stille, sich auszubreiten
Du musst nichts wahrnehmen, nichts verstehen, nichts verändern
Frage dich innerlich – ganz sanft:
„Was weiss ich, ohne es zu denken?“
Bleibe einige Atemzüge einfach in diesem Raum
Wenn Gedanken kommen, lass sie weiterziehen
Spüre die Ruhe, die Tiefe, das Getragen-Sein
Beende die Meditation mit Dankbarkeit für die Weisheit, die in der Stille liegt.
Tipp
Lege dein Notizbuch neben dein Bett.
In dieser Nacht können sehr leise, symbolische oder fragmentarische Träume Hinweise für den Monat November bringen.
schön warst du wieder mit dabei und hast dir diese Zeit für dich genommen :-)
Herzlich Gabriela Maria




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