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Anderswelt-Stories II – die Geschichten gehen weiter …

  • Autorenbild: Gabriela Maria
    Gabriela Maria
  • 7. Juni
  • 3 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 9. Juni


Tor in die Anderswelt. Bei Zumikon ZH,  Foto by Gabriela Maria (ohne Effekte)
Tor in die Anderswelt. Bei Zumikon ZH, Foto by Gabriela Maria (ohne Effekte)

Wie versprochen erzähle ich hier von weiteren Erlebnissen mit Naturwesen, Elementarwesen und Hausgeistern.Die Geschichten gehen weiter …


Das Fondue und der Wein

Wir erwarteten Gäste zum Fondue. Damals kauften wir jeweils eine besondere Mischung aus einem Comestibles-Spezialgeschäft – fein abgestimmt: die Käsemischung, ein cremiger Zusatz und ein ausgesuchter Épesses-Weisswein, harmonisch aufeinander abgestimmt.

Am Tag des Besuchs machte ich mich morgens auf den Weg in dieses Geschäft. Ich besorgte alles – die Mischung, die Creme und den Wein – und stellte zuhause alle Zutaten sorgfältig in den Kühlschrank. Alles war bereit, sodass ich am Abend nur noch rühren und mischen musste.


Kurz vor 18 Uhr beginne ich mit den Vorbereitungen. Ich öffne den Kühlschrank – bereit für ein gemütliches Essen.

Die Käsemischung – da.

Die Creme – da.

Aber ... wo ist der Weisswein?!

„Monika! Hast du den Weisswein rausgenommen? Und wenn ja – warum, und wo ist er jetzt?“

„Nein.“

„Okay … aber wo ist er dann?!“

Wir durchsuchen den ganzen Kühlschrank. Dann die ganze Küche. Und schliesslich – in völliger Verzweiflung – die ganze Wohnung.

Ich fange an, laut mit den Elementarwesen zu sprechen – oder besser gesagt: zu schimpfen. Wenn ich mich recht erinnere, kommt Monika, meine Partnerin, zuerst auf die Idee, dass es sich eventuell um ein Tun von Elementarwesen handeln könnte. Ja durchaus, denke ich mir, und fordere eben diese dazu auf, mir sofort diese Flasche zurückzugeben. Aber auch nach dem ich und Monika immer wieder in den Kühlschrank schauen und hineingreifen, ist sie nicht wieder da. Also bleibt mir nichts anderes übrig, als leicht genervt noch einmal loszustapfen.


18.20 Uhr –kurz vor Ladenschluss: ich stehe wieder im Comestibles-Laden.„Ich brauche nochmals eine Flasche Weisswein …“Die Verkäuferin schaut mich leicht irritiert an. „Sie waren doch heute Morgen schon hier – haben alles geholt?“„Ja, genau – und jetzt ist der Wein weg. Einfach verschwunden.“Sie lächelt, dieses wissende Lächeln: „Dann haben Sie wohl einen Hausgeist.“ Ich nicke seufzend. „Ja, so sieht’s aus.“

Sie verkauft mir die Flasche erneut.

Zuhause angekommen, öffne ich den Kühlschrank – und mir entweicht ein lauter Schrei: Die heute Morgen gekaufte Flasche steht plötzlich wieder da – ganz prominent, mitten im Kühlschrank. Da wo Monika und ich die ganze Zeit danach gesucht und danach gegriffen haben. Die neu gekaufte Flasche lasse ich vor Schreck fast fallen. Das Portemonnaie kann ich nicht halten, es fällt vor dem Kühlschrank zu Boden.

Nun gut – der Besuch kann kommen. Bemerkenswert dabei ist, es kündigt sich gleich noch ein weiterer Besuch für die kommenden Tage an – auch dieser mag Fondue. Na dann – der Wein steht ja schon bereit. Also bedanke ich mich bei unsern "Elementarwesen", dass sie vorauswissend dafür gesorgt haben, dass ich nicht mehr alles einkaufen muss, sondern den Wein schon bereit habe. ;-)


Aber ist das alles? Etwas Spass für sie oder wollten Sie mir damit etwas sagen? Warum haben sie es gemacht? Ich ging in die Ruhe und in eine Meditation und fragte sie direkt.

Die Antwort berührte mich. Nicht lange zuvor hatte ich einen anderen Zwischenfall der besonderen Art. Den möchte ich hier nicht ins Detail ausführen, aber es ging darum, dass mir etwas abhanden kam und nie wieder auftauchte – und ich der Überzeugung war, dass Wesen der Anderswelt sich einen Streich erlaubt und mich geneckt haben. Monika glaubte es mir damals nicht und fand, das sei eine gute Ausrede, wenn man/frau etwas verliert oder liegen lässt. Ich fühlte mich damals natürlich unverstanden – aber damit ist zu rechnen. Nun sagten mir die Elementarwesen – auf meine Frage, warum sie das mit dem Wein gemacht haben –, dass sie heute vor den Augen von Monika etwas verschwinden und wieder auftauchen liessen, damit sie mir in Zukunft glaubt. Sie hätten mir damit helfen wollen.

Wow, das fand ich rührend.



Was bleibt …

Das Wissen um die Wesen, die mit uns leben – für manche sichtbar, für andere hörbar, für wieder andere spürbar und wieder andere wissen einfach, dass sie da sind.

Sie sind verspielt, neugierig – manchmal neckisch, sehr oft helfend und heilend. Sie haben wunderglaubliche Fähigkeiten.. sie können uns ein Lächeln ins Herz zu zaubern oder die Ernsthaftigkeit aus dem Leben verscheuchen. Sie flüstern dann: «Nimm doch nicht alles so ernst, nimm es spielerisch, sei flexibel, lache!». Oder sie rufen um Hilfe, wenn es der Natur nicht gut geht. Wenn die Energien gestört sind. Es wäre doch so schön, wenn wir miteinander und füreinander Sorge tragen.

Wie ist es bei dir? Wo nimmst du sie wahr? Wie nimmst du sie wahr? Kannst du dir vorstellen mit ihnen zusammen zu arbeiten und sie auch mal um Hilfe zu bitten oder ihren Anliegen zu lauschen? Wie du anhand dieser Geschichte siehst, sind sie zu allerlei fähig. Die Geschichten gehen weiter..

 

Herzlich

Gabriela Maria

 

 
 
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