9. Rauhnacht – 29. Dezember: Ernte, Dankbarkeit & September-Energie
- Gabriela Maria

- 29. Dez. 2025
- 3 Min. Lesezeit

Lass uns durch diese neunte Rauhnacht gehen
Gerne leite ich dich an und gebe dir Möglichkeiten, wie du einfach einsteigen kannst.
Was du dazu brauchst
Einen ruhigen, geschützten Ort, an dem du ungestört bist
Eine Kerze oder Lichtquelle, die Reife, Dankbarkeit und innere Fülle symbolisiert
Stift und Papier oder Tagebuch, um Gedanken, Gefühle oder Eingebungen festzuhalten
Optional: Orakel- oder Tarotkarten, Heilsteine oder Symbole, um Impulse für den September zu erhalten
Deine Absicht: Halte inne und formuliere für dich, dass du bereit bist, dich auf diese Portaltage einzulassen, auf die Botschaften der Rauhnacht und die Impulse für das neue Jahr
Alles darf so geschehen, wie es für dich stimmig ist – du musst nichts „richtig“ machen.Es geht um Bewusstheit, innere Verbindung und die Öffnung für Impulse.

Die Zeitqualität dieser Nacht
Die neunte Rauhnacht trägt eine reife, sammelnde und klärende Energie. Nach Kraft und Fülle der achten Nacht wendet sich der Blick nun zurück – nicht nostalgisch, sondern bewusst würdigend.
Diese Nacht erinnert uns daran, dass jedes Wachstum Zeit braucht und dass Ernte nicht immer laut oder spektakulär ist. Manches wurde im Stillen gereift, manches zeigt sich erst jetzt als innere Weisheit.
Die Zeitqualität lädt ein, anzuerkennen, was war, und Frieden zu schliessen mit dem eigenen Weg.
Lass dich, wenn es für dich stimmig ist, von einem leisen Klang in deine Mitte bringen – nicht um etwas zu tun, sondern um zu sein.
Empfehlung: Nimm den Klang als Anker, um immer wieder zu dir zurückzukehren, wenn deine Gedanken abschweifen. So kannst du zu Beginn jedes Rauhnacht-Rituals ganz bei dir ankommen, den Geist zur Ruhe bringen und die Gedanken ziehen lassen – ohne ihnen zu folgen.
Bedeutung der 9. Rauhnacht
Die neunte Rauhnacht steht für Ernte, Dankbarkeit und Integration. Sie ist dem Monat September zugeordnet – einer Zeit des Sammelns, Abschliessens und bewussten Würdigens.
Themen dieser Rauhnacht sind:
Anerkennen dessen, was gewachsen ist
Dankbarkeit als innere Haltung
Integration von Erfahrungen
Frieden mit dem eigenen Weg
Nimm dir Zeit und stelle dir folgende Fragen – du kannst sie dir auch aufschreiben:
Was habe ich im vergangenen Jahr gelernt – auch durch Herausforderungen?
Welche inneren und äusseren Früchte darf ich anerkennen?
Wo bin ich gewachsen, auch wenn es nicht immer leicht war?
Wie möchte ich im September meine Erfahrungen bewusst integrieren?
Diese Rauhnacht lädt dich ein, nicht weiter zu rennen, sondern innezuhalten und zu würdigen.
Impulse und Reflexion
Du kannst noch tiefer gehen und dich fragen:
Wo übersehe ich meine eigene Entwicklung?
Welche Erfolge oder Lernschritte habe ich klein geredet?
Was darf jetzt in mir zur Ruhe kommen?
Beispiele
Du erkennst, dass du viel durchlebt hast, aber selten innehältst, um dir selbst Anerkennung zu schenken. Diese Nacht lädt dich ein, dir selbst Dank auszusprechen.
Vielleicht wird dir bewusst, dass auch vermeintliche Umwege wertvolle Erfahrungen waren.
Notiere dir alles, was sich zeigt – besonders jene Gedanken, die ein Gefühl von Ruhe, Weite oder Versöhnung bringen.
Orakel für die 9. Rauhnacht
Ein Orakel oder eine Karte kann dir Hinweise für den Monat September geben.
So gehst du vor
Wenn du nicht bereits an einem ruhigen Ort bist, schaffe dir jetzt einen geschützten Raum
Zünde eine Kerze an und atme einige Male tief ein und aus
Formuliere deine Absicht:„Ich öffne mich für Impulse und Botschaften für den Monat September.“
Ziehe eine Karte aus deinem Kartenset (Tarot, Engelkarten, Pflanzen- oder Erntekarten)
Beobachte, welche Gedanken, Gefühle oder Bilder auftauchen
Schreibe alles auf
Beispiele
Eine Ernte- oder Füllekarten kann auf Reife, Abschluss und Anerkennung hinweisen
Eine Dankbarkeits- oder Herzkarte kann die Einladung zeigen, Frieden zu schliessen
Eine Weg-oder Kreis-Karte kann Integration und Ganzheit symbolisieren
Das Orakel wirkt als Spiegel dessen, was du bereits in dir trägst.
Meditation für die 9. Rauhnacht
Ziel: Ernte integrieren, Dankbarkeit vertiefen, September-Energie empfangen
Ablauf – ganz in deinem Tempo
Setze dich bequem hin, schliesse die Augen
Atme bewusst in dein Herz ein und aus. Mit jedem Atemzug wird dein Herzraum ruhiger und weiter
Verbinde dich mit Mutter Erde, spüre ihre nährende, geduldige KraftLasse dieses Gefühl von Getragen-Sein in dein Herz fliessen
Verbinde dich über dein Scheitelchakra mit dem Licht des Quellbewusstseins. Nun bist du geerdet, gehimmelt und in deinem Herzen zentriert
Richte deine Aufmerksamkeit auf dein Herz. Frage dich innerlich:„Was habe ich geerntet?“ „Wofür darf ich dankbar sein?“
Lasse Bilder, Erinnerungen oder Gefühle auftauchen. Auch kleine, unscheinbare Momente dürfen sich zeigen
Spüre Dankbarkeit – nicht als Pflicht, sondern als leises, warmes GefühlLasse es sich in deinem ganzen Feld ausbreiten
Erlaube allem, was noch schwer ist, sich zu beruhigen. Du musst nichts bewerten – nur anerkennen
Beende die Meditation mit Dankbarkeit für deinen Weg und alles, was dich bis hierher getragen hat.
Tipp
Lege dein Notizbuch neben dein Bett.In dieser Nacht können Träume, Hinweise für den Monat September bringen.
Schön, dass du dir die Zeit für Dich genommen hast. Möge Dankbarkeit dein Herz erfüllen.
herzlich Gabriela Maria




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