10. Rauhnacht – 30. Dezember: Transformation, Loslassen & Oktober-Energie
- Gabriela Maria

- 30. Dez. 2025
- 4 Min. Lesezeit

Lass uns durch diese zehnte Rauhnacht gehen
Gerne leite ich dich an und gebe dir Möglichkeiten, wie du einfach einsteigen kannst.
Was du dazu brauchst
Einen ruhigen, geschützten Ort, an dem du ungestört bist
Eine Kerze oder Lichtquelle, die Wandel, inneres Licht und Transformation symbolisiert
Stift und Papier oder Tagebuch, um Gedanken, Gefühle oder Eingebungen festzuhalten
Optional: Orakel- oder Tarotkarten, Heilsteine oder Symbole, um Impulse für den Oktober zu erhalten
Deine Absicht: Halte inne und formuliere für dich, dass du bereit bist, dich auf diese Portaltage einzulassen, auf die Botschaften der Rauhnacht und die Impulse für das neue Jahr
Alles darf so geschehen, wie es für dich stimmig ist – du musst nichts „richtig“ machen. Es geht um Bewusstheit, innere Verbindung und die Öffnung für Impulse.

Die Zeitqualität dieser Nacht
Die zehnte Rauhnacht trägt eine tiefe, wandlungsreiche und ehrliche Energie.Sie führt uns in jene Bereiche, die wir oft meiden – nicht aus Schwäche, sondern aus Schutz. Jetzt dürfen sie gesehen werden.
Diese Nacht ist vergleichbar mit dem Herbst im Jahreskreis:Blätter fallen, Formen lösen sich auf, das Wesentliche bleibt zurück.Was nicht mehr nährt, darf gehen. Nicht im Kampf, sondern in Würde.
Die Zeitqualität lädt dich ein, Transformation bewusst zuzulassen – nicht als Verlust, sondern als Befreiung.
Lass dich, wenn es für dich stimmig ist, von einem leisen Klang in deine Mitte bringen – nicht um etwas zu tun, sondern um zu sein.
Empfehlung: Nimm den Klang als Anker, um immer wieder zu dir zurückzukehren, wenn deine Gedanken abschweifen. So kannst du zu Beginn jedes Rauhnacht-Rituals ganz bei dir ankommen, den Geist zur Ruhe bringen und die Gedanken ziehen lassen – ohne ihnen zu folgen.
Bedeutung der 10. Rauhnacht
Die zehnte Rauhnacht steht für tiefe Wandlung, Schattenintegration und Loslassen. Sie ist dem Monat Oktober zugeordnet – einer Zeit, in der Rückzug, Innenschau und Transformation im Vordergrund stehen.
Themen dieser Rauhnacht sind:
Abschied von alten Identitäten
Annehmen der eigenen Schatten
Loslassen von Kontrolle und Illusionen
Transformation durch Bewusstheit
Nimm dir Zeit und stelle dir folgende Fragen – du kannst sie dir auch aufschreiben:
Was darf in mir sterben, damit Neues entstehen kann?
Welche Rollen, Erwartungen oder Bilder halte ich noch fest?
Wo wehre ich mich gegen Veränderung – und warum?
Wie möchte ich im Oktober mit Wandel und Tiefe umgehen?
Diese Rauhnacht lädt dich ein, ehrlich mit dir selbst zu sein – ohne Urteil, ohne Drama.
Impulse und Reflexion
Du kannst noch tiefer gehen und dich fragen:
Welche Gefühle oder Anteile in mir möchte ich lieber nicht anschauen?
Wo halte ich an etwas fest, das mich eigentlich schwächt?
Was geschieht, wenn ich nichts mehr festhalte?
Beispiele
Du erkennst, dass ein Lebensabschnitt innerlich abgeschlossen ist, auch wenn er äusserlich noch präsent scheint. Diese Nacht lädt dich ein, innerlich Abschied zu nehmen.
Vielleicht zeigt sich Traurigkeit, Müdigkeit oder Widerstand. Auch das darf da sein – es ist Teil des Wandels.
Notiere dir alles, was sich zeigt – besonders das, was sich schwer anfühlt. Genau dort liegt oft der Schlüssel zur Befreiung.
Orakel für die 10. Rauhnacht
Ein Orakel oder eine Karte kann dir Hinweise für den Monat Oktober geben.
So gehst du vor
Wenn du nicht bereits an einem ruhigen Ort bist, schaffe dir jetzt einen geschützten Raum
Zünde eine Kerze an und atme einige Male tief ein und aus
Formuliere deine Absicht:„Ich öffne mich für Impulse und Botschaften für den Monat Oktober.“
Ziehe eine Karte aus deinem Kartenset (Tarot, Schatten-, Archetypen- oder Transformationskarten)
Beobachte, welche Gedanken, Gefühle oder Bilder auftauchen
Schreibe alles auf
Beispiele
Eine Todes- oder Wandelkarte (im Tarot) weist auf Transformation, nicht auf Ende
Eine Schatten- oder Nachtkarte kann Integration und Tiefe symbolisieren
Eine Schlange-, Phönix- oder Herbstkarte steht für Erneuerung durch Loslassen
Das Orakel zeigt dir, wo du im Oktober bereit bist, dich zu wandeln.
Meditation für die 10. Rauhnacht
Ziel: Transformation zulassen, Loslassen vertiefen, Oktober-Energie integrieren
Ablauf – ganz in deinem Tempo
Setze dich bequem hin, schliesse die Augen
Atme bewusst in dein Herz ein und aus. Dein Herzraum bleibt offen, auch wenn es dunkel wird und die Tage kürzer.
Verbinde dich mit Mutter Erde. Spüre ihre Fähigkeit, alles aufzunehmen – auch das Schwere. Lasse diese Kraft in dein Herz fliessen
Verbinde dich über dein Scheitelchakra mit dem Licht des Quellbewusstseins. Nun bist du geerdet, gehimmelt und im Herzen zentriert
Stelle dir vor, du stehst in einem herbstlichen Wald. Blätter fallen von den Bäumen – ganz natürlich. Spüre, wie auch in dir etwas abfällt, das nicht mehr zu dir gehört
Atme tief einBeim Ausatmen lasse los – Bilder, Rollen, Erwartungen, Geschichten
Frage dich innerlich:„Was darf jetzt gehen?“„Was bleibt, wenn ich nichts mehr festhalte?“
Erlaube allem, was sich zeigt, da zu sein. Du musst nichts verändern – nur wahrnehmen
Spüre die Ruhe, die entsteht, wenn Loslassen geschieht
Beende die Meditation mit Dankbarkeit für den Mut, dich zu wandeln.
Tipp
Lege dein Notizbuch neben dein Bett. In dieser Nacht können tiefe Träume, Symbole von Tod und Wiedergeburt oder klare Abschiedsbilder Hinweise für den Monat Oktober bringen.
Ich freue mich über den Wandel den wir durchleben dürfen um immer freier zu sein.
herzlich Gabriela Maria




Kommentare